„Wenn man sich den richtigen Operateur raussucht und das von der Chemie passt, dann ist die Angst zurückstellbar“
Stefan Paul
Frage: Stellen Sie sich bitte kurz vor – und erzählen Sie uns, warum Sie bei uns waren.
Antwort:
Vor Ihnen sitzt Stefan Paul. Ich bin 60 Jahre alt und wohne in Wershofen, das ist in der Eifel, kennt kein Mensch, aber mein Büro ist am Nürburgring und das kennen alle.
Ich trage seit dem sechsten Lebensjahr eine Brille. Im Laufe der nun doch eine Menge Jahre, die vergangen sind, wurde die Sehleistung immer schlechter, naturgemäß. Ich konnte das mit Brillen immer gut ausgleichen, bis zu gefühlt vergangenem Jahr. Da wurde trotz neuer Brille von mir selber festgestellt, dass die Sehleistung irgendwie rapide abnimmt, erschreckenderweise sogar sehr sehr schnell. Ich hatte überhaupt keine Erklärung dafür.
Ich bin dann natürlich zum Augenarzt gegangen und die haben dann diagnostiziert: ja, wahrscheinlich Grauer Star. Das war zunächst mal ein Schock.
Frage: Wie haben Sie von Professor Shajari und unserer Praxis erfahren?
Antwort:
Durch die Augenmedizin, die ja wirklich unglaublich weit vorausgeeilt ist in Hinsicht der Technik, und ein Arbeitskollege, mit dem ich gerade in einem Projekt in Hamburg zusammengearbeitet habe, der im Übrigen in seinem früheren Leben mal Optiker war, sagte: da gibt es einen Arzt und eine Koryphäe für diese Themen in Frankfurt. Der nennt sich Dr. Shajari. Gib das mal im Internet ein, und dann wirst du ihn finden.
Und so war es auch. Dann habe ich mir die Seite von Professor Shajari durchgelesen und relativ spontan entschlossen: da muss ich unbedingt hin. Das sah alles sensationell aus. Es wird ja auch empfohlen von der Fokus-Bestenliste.
Frage: Wie war Ihr erster Eindruck von unserer Praxis und dem Team?
Antwort:
Dann habe ich hier vor ungefähr drei bis vier Wochen ein Gespräch mit ihm geführt. Der hat dann die Untersuchung gemacht, im Übrigen die Untersuchung mit Geräten, die ich in meinem Leben zuvor noch nie gesehen habe. Ich war wirklich bei einer Menge verschiedenen Augenärzten, aber keiner dieser Ärzte hatte die Geräte, die Professor Shajari benutzt.
Das hat mich spontan und gleich entschlossen, die OP hier machen zu lassen.
Frage: Wie ist der Ablauf der Grauer Star OP? Können Sie uns durch Ihre Grauer Star OP Erfahrung führen?
Antwort:
In meinem Fall gab es diese Beruhigungstablette erst. Dann setzt man sich auf einen Behandlungsstuhl und wird dann praktisch vorbereitet. Man bekommt so einen OP-Kittel angezogen und wird für die Operation vorbereitet.
Irgendwann kommt Professor Shajari dazu, und dann geht es schon ans Eingemachte. Dann wird das Auge entsprechend abgedeckt. Dann kommt so ein Optuch rüber, damit eben dieses Blinzeln unterbrochen wird, weil sonst könnte er ja gar nicht operieren.
Dann erfolgt die Betäubung über Tropfen, und die brauchen auch eine gewisse Einwirkzeit, so gefühlt zehn bis fünfzehn Minuten. Es erfolgte keine Betäubung mit Spritzen oder derartigen makabren Dingen, wie ich es mir im Übrigen vorgestellt habe. Das ist alles nicht der Fall, sondern es wird mit Tropfen betäubt.
Man bekommt von der OP relativ wenig mit, ehrlich gesagt. Man kriegt schon Lichteffekte mit und teilweise auch einen kleinen Druck, irgendwie durch Instrumente wahrscheinlich, die er benutzt. Aber das ist alles aushaltbar, und wirklich Angst muss man davor nicht haben.
Frage: Warum ist die Erfahrung des Operateurs so wichtig für Sie gewesen?
Antwort:
Man sollte natürlich von Leuten machen lassen, die eine Riesenerfahrung haben, und das ist bei Professor Shajari nun mal der Fall. Er macht oder hat in seinem Leben 10.000 Mal diese OP gemacht, und entsprechend die Routine. Das ist wie in jedem Beruf: was man routiniert kann, häufig gemacht hat, macht man dann eben auch sehr sehr gut.
Genau das ist es also. Wenn man sich den richtigen Operateur raussucht, wenn auch das von der Chemie und vom Menschlichen passt, dann würde ich sagen, ist die Angst zurückstellbar.
Frage: Sie sprechen die Angst an – wie groß war Ihre Angst vor der Grauer Star OP?
Antwort:
Ich kann auch im Übrigen nur jedem raten, der diese OP vor sich hat, das offen zu kommunizieren, wenn Ängste vorhanden sind. Es gibt ja Leute, die gar keine Angst vor sowas haben, und ich kann ihnen nur beglückwünschen. Aber in meinem Fall ist die Angst doch wirklich riesig gewesen. Ich kann die gar nicht anders beschreiben, die war wirklich mega groß, weil das ist für mich der Supergau gewesen: eine Operation am Auge, und das auch noch miterleben, ich sag mal, zu müssen.
Frage: Haben Sie mit Professor Shajari über Ihre Ängste gesprochen?
Antwort:
Ich hatte in der Voruntersuchung gefragt, ob er mich nicht komplett wegbeamen kann bei der Operation. Dann sagte er: Herr Paul, ich kann das theoretisch machen, aber es wird im Ergebnis nicht gut sein.
Hab ich gesagt: warum?
Sagt er: ja, weil Sie müssen mitarbeiten. Sie müssen mindestens dann, wenn ich die neue Linse einsetze, müssen Sie ins Licht gucken. Und wenn ich Sie komplett weggebeamt habe, dann kann ich Sie nicht ansprechen, und Sie gucken nicht ins Licht, mit der Folge, dass ich die neue Linse praktisch ohne Ihre Hilfe justieren muss und einsetzen muss. Und das kann unter Umständen dann nicht so genau passen, als wenn Sie mit dabei sind und mithelfen.
Frage: Was würden Sie anderen Patienten raten, die eine Grauer Star OP vor sich haben?
Antwort:
Also nicht auf die lange Bank schieben. Individuell überprüfen, wie massiv sind die Dinge. Ich habe auch zum Beispiel von Leuten gehört, die schon auch Einschränkung vom farblichen Empfinden haben, also sie konnten gar keine Farben mehr unterscheiden.
Stichwort Straßenverkehr: wenn man da nicht mehr weiß, ob die Ampel jetzt gerade rot oder grün ist, halte ich das für echt massiv. Also soweit sollte man es nicht kommen lassen.
Und mein Tipp ist: nicht lange recherchieren, hierherkommen nach Frankfurt.
Frage: Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus Ihrer Grauer Star OP Erfahrung?
Antwort:
Meine Grauer Star OP Erfahrung bei Professor Shajari in Frankfurt war insgesamt sehr positiv, auch wenn die Angst vorher groß war. Die moderne Technik, die ich in dieser Form noch nie gesehen hatte, die immense Erfahrung des Operateurs mit über 10.000 durchgeführten Operationen und die Möglichkeit, offen über Ängste zu sprechen, haben den entscheidenden Unterschied gemacht.
Die wichtigsten Punkte aus meiner Grauer Star OP Erfahrung:
Die Betäubung erfolgt ausschließlich mit Tropfen, keine Spritzen sind notwendig. Die Operation selbst nimmt man nur als Lichteffekte und leichten Druck wahr, es ist gut aushaltbar. Die Wahl eines sehr erfahrenen Operateurs ist entscheidend für das Ergebnis. Die Chemie zwischen Arzt und Patient muss stimmen, damit man Vertrauen aufbauen kann. Man sollte Ängste offen kommunizieren, das hilft enorm.
Die Operation sollte nicht zu lange aufgeschoben werden, sonst drohen massive Einschränkungen bis hin zum Verlust der Farbwahrnehmung. Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, suchen Sie sich einen kompetenten, erfahrenen Spezialisten, sprechen Sie offen über Ihre Ängste und schieben Sie die Behandlung nicht auf.
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