Wie sicher ist Augenlasern?

Prof. Dr. Mehdi Shajari

Prof. Dr. Mehdi Shajari

Über 10.000+ Augenoperationen | Mehrfach als Focus-Top-Mediziner ausgezeichnet

Veröffentlicht am Februar 4, 2026

Augenlasern gehört heute zu den häufigsten und sichersten medizinischen Eingriffen. Trotzdem haben viele Menschen davor Respekt – vor allem aus Angst vor möglichen Komplikationen oder sogar davor zu erblinden.

In diesem Artikel finden Sie die wichtigsten Infos rund um das Thema, verständlich erklärt und realistisch eingeordnet, damit Sie sich selbst ein gutes Bild machen können.

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Angst vor Erblindung: Wie hoch ist das Risiko wirklich?

Extrem gering. Das Risiko, nach einer modernen Augenlaseroperation dauerhaft zu erblinden, liegt bei unter 0,001 %.

Ein wesentlicher Grund dafür ist die Anatomie des Auges: Laserbehandlungen wie LASIK, PRK oder SMILE finden am Vorderabschnitt des Auges, also an der Hornhaut, statt. Erblindung hingegen entsteht in der Regel durch Schäden an der Netzhaut oder am Sehnerv, die bei einer Laser-OP nicht betroffen sind. Schwere Komplikationen im Bereich der Hornhaut sind zudem in den allermeisten Fällen behandelbar.

Erblindung entsteht jedoch in der Regel durch Schäden an:

  • der Netzhaut
  • dem Sehnerv
  • oder dem Augeninneren

Diese Bereiche werden beim Augenlasern nicht berührt.

Wie sicher ist Augenlasern grundsätzlich?

Augenlasern gilt heute als ein sicheres und etabliertes Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten, sofern die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind und die Behandlung von erfahrenen Fachärzten mit moderner Technologie durchgeführt wird. Die angewendeten Methoden werden seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht und kontinuierlich weiterentwickelt, wodurch ihre Sicherheit und Wirksamkeit gut belegt sind.

Schwere Komplikationen treten insgesamt selten auf. Leichtere Nebenwirkungen können zwar häufiger vorkommen, sind jedoch in den meisten Fällen nur vorübergehend und können gut behandelt werden.

Wichtig ist, das Thema Sicherheit realistisch zu sehen: Augenlasern ist nicht völlig risikofrei. Aber mögliche Risiken werden offen angesprochen, so gering wie möglich gehalten und vorher gut abgewogen.

🧠 Vergleich: Augenlasern ist wie Autofahren: Technik, Erfahrung und Regeln machen es sehr sicher – ein Restrisiko bleibt dennoch.

📋 Merkbox

  • Augenlasern ist für viele geeignete Menschen sicher, wenn die Voraussetzungen stimmen und die Behandlung professionell durchgeführt wird.
  • Moderne Verfahren werden seit vielen Jahren angewendet und wissenschaftlich begleitet.
  • Schwere Komplikationen sind selten, leichte Nebenwirkungen kommen häufiger vor.
  • Sicherheit heißt nicht „ohne Risiko“, sondern „Risiken realistisch einschätzen“.

Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen

Wie bei jedem medizinischen Eingriff können auch bei einer Augenlaseroperation Nebenwirkungen auftreten. Diese sind jedoch in der Regel mild und vorübergehend. Häufig berichten Patientinnen und Patienten in den ersten Wochen über trockene Augen sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, sogenannte Halos (Lichthöfe) bei Dunkelheit oder ein kleines Fremdkörpergefühl. Auch vorübergehende Schwankungen der Sehschärfe können auftreten, stabilisieren sich jedoch meist im Heilungsverlauf. Sehr selten kommt es zu Infektionen oder Entzündungen, die bei frühzeitiger Behandlung in der Regel gut therapierbar sind.

Langzeitstudien zeigen, dass über 98 % der Patientinnen und Patienten langfristig mit dem Ergebnis zufrieden sind. Nur ein sehr kleiner Teil berichtet über anhaltende Einschränkungen.

Wichtig: Diese Punkte bedeuten nicht, dass sie eintreten müssen. Sie zeigen nur, was grundsätzlich möglich ist.

Bemerkenswert: Das Risiko für Infektionen ist bei einer Laser-OP sogar geringer als bei jahrelangem Tragen von Kontaktlinsen.

🔍 Wichtige Fakten

  • Wahrscheinlichkeit, nach einer Laser-OP dauerhaft zu erblinden liegt weit unter 0,001%
  • ⚠️ Häufige Nebenwirkungen sind trockene Augen und Lichtkreise, die meist vorübergehend sind
  • 📊 Studien zeigen, dass über 98 % der Operierten langfristig zufrieden mit dem Ergebnis sind

Sicherheit durch moderne Technologie

Die heutige Lasertechnik ist extrem genau und wird komplett vom Computer gesteuert. Durch moderne Messverfahren kann jedes Auge ganz individuell behandelt werden – und das auf Basis von tausenden Messwerten. Man kann es gut vergleichen: Der Unterschied zwischen alten und neuen Lasersystemen ist ungefähr so groß wie zwischen einem Smartphone von vor zehn Jahren und einem aktuellen Top-Modell.

🛠️ Computergestützte, präzise Technologie und sorgfältige Patientenauswahl machen den Eingriff sehr sicher.

visumax augen machine bild
Modernste Lasertechnologie für maximale Präzision und Sicherheit

Welche Faktoren erhöhen die Sicherheit beim Augenlasern?

Die Sicherheit einer Augenlaserbehandlung hängt von mehreren entscheidenden Faktoren ab. Eine gründliche Voruntersuchung bildet dabei die wichtigste Grundlage. Sie klärt, ob das Augenlasern überhaupt geeignet ist und welches Verfahren individuell am besten passt. Denn nicht jedes Auge ist für jede Methode geeignet – eine präzise Diagnostik hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Ebenso entscheidend ist die Erfahrung der behandelnden Ärztinnen und Ärzte sowie des gesamten medizinischen Teams. Ein eingespieltes Team erkennt potenzielle Auffälligkeiten oft früher und kann entsprechend umsichtig reagieren. Auch die eingesetzte Technik spielt eine große Rolle: Moderne Lasergeräte arbeiten hochpräzise und ermöglichen eine individuell angepasste Behandlung, was die Sicherheit und die Qualität des Ergebnisses deutlich verbessert.

Nicht zuletzt trägt eine sorgfältige Nachsorge maßgeblich zur Sicherheit bei. Regelmäßige Kontrolltermine stellen sicher, dass der Heilungsverlauf optimal verläuft und mögliche Veränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

📋 Merkbox: Die 4 Säulen der Sicherheit

Sicherheit hängt nicht nur vom Laser ab, sondern von vier zentralen Punkten:

  1. Gründliche Voruntersuchung
    (z. B. Hornhautdicke, Augeninnendruck, Netzhaut, Pupillengröße)
  2. Individuelle Eignung
    Nicht jedes Auge passt zu jeder Methode – und eine gute Klinik sagt auch mal „Nein“.
  3. Erfahrung des Ärzteteams
    Routine senkt Risiken.
  4. Sorgfältige Nachsorge
    Kontrollen + korrektes Tropfen + Hygiene = entscheidend für den Heilverlauf.

Die Wahl der richtigen Klinik

Für ein sicheres und gutes Ergebnis spielen folgende Punkte eine zentrale Rolle:

  • Spezialisierte, erfahrene Augenärzte
  • Moderne Lasertechnologie
  • Gründliche Vor- und Nachuntersuchungen
  • Ehrliche Aufklärung über Chancen und Risiken
  • Gute Erreichbarkeit bei Fragen
  • Persönliches Vertrauen und gutes Bauchgefühl

Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl der Klinik und scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen.

🤝 Die Wahl einer erfahrenen Klinik und moderner Geräte erhöht die Sicherheit und Erfolgschancen.

Was passiert im Ernstfall?

Selbst wenn es zu einer seltenen schwerwiegenden Komplikation kommen sollte, ist man der Medizin nicht schutzlos ausgeliefert. Es stehen verschiedene therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung, darunter spezielle Medikamente, weiterführende Behandlungen oder in extrem seltenen Fällen auch eine Hornhauttransplantation. Eine dauerhafte Erblindung durch eine Laserbehandlung am Vorderabschnitt des Auges ist aus fachlicher Sicht praktisch ausgeschlossen.

💡 Im Notfall gibt es medizinische Maßnahmen wie Hornhauttransplantation, die das Sehvermögen wiederherstellen können.

Checkliste – Woran erkennen Sie Qualität?

Klare Abläufe und transparente Informationen sprechen für Qualität.

✅ Checkliste: Achten Sie auf folgende Punkte

  • Ausführliche Voruntersuchung vor der Entscheidung
  • Verständliche Erklärung von Chancen und Risiken
  • Zeit für Fragen ohne Zeitdruck
  • Klare Informationen zur Nachsorge
  • Erreichbarkeit bei Problemen
  • Realistische Aussagen statt Versprechen
  • Dokumentierte Erfahrung des Teams

Video-Wissen: Prof. Dr. Shajari klärt auf

In diesem Video erklärt Prof. Dr. Mehdi Shajari persönlich, wie sicher Augenlasern wirklich ist und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Erblindungsrisiko.

Blind nach dem Augenlasern – Wie hoch ist das Risiko einer Erblindung?

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Sicherheit beim Augenlasern

Wie hoch ist das Risiko, nach der OP blind zu werden?

Extrem gering – unter 0,001 %. Es gibt weltweit keinen bekannten Fall, in dem ein moderner Laser durch einen technischen Defekt zur Erblindung geführt hat. Der Grund: Laserbehandlungen wie LASIK, PRK oder SMILE finden am Vorderabschnitt des Auges, also an der Hornhaut, statt. Erblindung entsteht hingegen in der Regel durch Schäden an der Netzhaut oder am Sehnerv, die bei einer Laser-OP nicht betroffen sind. Schwere Komplikationen im Bereich der Hornhaut sind zudem in den allermeisten Fällen behandelbar.

Welche Nebenwirkungen sind normal nach dem Augenlasern?

Trockene Augen, leichte Blendempfindlichkeit und Halos (Lichthöfe um Lichtquellen) sind möglich und meist vorübergehend. Die meisten Patienten berichten in den ersten Wochen über trockene Augen, erhöhte Lichtempfindlichkeit oder ein leichtes Fremdkörpergefühl. Auch vorübergehende Schwankungen der Sehschärfe können auftreten, stabilisieren sich jedoch meist im Heilungsverlauf von 1-3 Monaten. Diese Nebenwirkungen sind normal und lassen sich gut mit Augentropfen und entsprechender Nachsorge behandeln.

Wie kann ich selbst zur Sicherheit beitragen?

Durch Wahl einer qualifizierten Klinik, gründliche Voruntersuchung und konsequente Nachsorge. Achten Sie auf: spezialisierte und erfahrene Augenärzte, moderne Lasertechnologie, gründliche Vor- und Nachuntersuchungen, ehrliche Aufklärung über Chancen und Risiken, gute Erreichbarkeit bei Fragen und persönliches Vertrauen. Nach der OP: Befolgen Sie die Anweisungen zur Augenpflege, verwenden Sie die verordneten Augentropfen konsequent, reiben Sie nicht an den Augen und nehmen Sie alle Nachsorgetermine wahr.

Gibt es Lösungen bei Komplikationen nach dem Augenlasern?

Ja, die moderne Augenheilkunde bietet zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, auch für seltene Probleme. Es stehen verschiedene therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung, darunter spezielle Medikamente, weiterführende Behandlungen oder in extrem seltenen Fällen auch eine Hornhauttransplantation. Eine dauerhafte Erblindung durch eine Laserbehandlung am Vorderabschnitt des Auges ist aus fachlicher Sicht praktisch ausgeschlossen. Wichtig ist, bei Auffälligkeiten oder Beschwerden sofort die behandelnde Klinik zu kontaktieren.

Wie finde ich die beste Klinik für meine Laser-OP?

Achten Sie auf aktuelle Lasergeräte, Expertise des Arztes, gute Nachsorge und Ihr persönliches Vertrauen in die Einrichtung. Wichtige Kriterien: Spezialisierte, erfahrene Augenärzte mit nachweisbarer Expertise in refraktiver Chirurgie, moderne Lasertechnologie (z.B. VisuMax, Femtosekundenlaser), gründliche Voruntersuchungen mit umfassender Diagnostik, transparente Aufklärung über Chancen und Risiken ohne unrealistische Versprechen, strukturierte Nachsorge mit festen Kontrollterminen und gute Erreichbarkeit bei Fragen oder Problemen. Nehmen Sie sich Zeit für mehrere Beratungsgespräche und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl.

Ist Augenlasern auch nach 10-20 Jahren noch sicher?

Ja, Langzeitstudien über 20-30 Jahre zeigen, dass die Hornhaut nach korrekt durchgeführten Laserbehandlungen stabil bleibt und keine spezifischen Spätfolgen auftreten. Das Laserverfahren LASIK wird seit mehr als 30 Jahren angewendet und ist eines der am besten untersuchten Verfahren in der Augenheilkunde. Patienten, die vor 20-30 Jahren gelasert wurden, zeigen keine erhöhte Rate an Hornhautproblemen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Wichtig: Die natürliche Alterssichtigkeit (Presbyopie) ab etwa 45 Jahren kann auch nach einer Laserbehandlung auftreten, da diese durch die Versteifung der Augenlinse verursacht wird.


Fazit

Augenlaseroperationen sind heute ein sehr sicheres und etabliertes Verfahren, um Fehlsichtigkeiten dauerhaft zu korrigieren. Ernsthafte Komplikationen sind extrem selten. Wer sich gut informiert, eine erfahrene Klinik wählt und die ärztlichen Empfehlungen befolgt, kann dem Eingriff mit realistischem Vertrauen begegnen.

Wenn Sie über eine Augenlaseroperation nachdenken, empfehlen wir ein persönliches Beratungsgespräch und eine umfassende Voruntersuchung – denn eine fundierte Entscheidung ist der wichtigste Schritt zu einem guten Ergebnis.

Quellen

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