Was ist das SMILE-Verfahren und für wen ist es geeignet?

Das SMILE-Verfahren (Small Incision Lenticule Extraction) ist ein modernes und minimalinvasives Augenlaserverfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit (Myopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Es wird seit 2016 eingesetzt und unterscheidet sich technisch deutlich von anderen Augenlaserverfahren wie LASIK und PRK.

Dieser Artikel richtet sich an Patientinnen und Patienten, die sich über das SMILE-Verfahren informieren möchten und verstehen wollen, welche Besonderheiten das SMILE-Verfahren auszeichnen. Leserinnen und Leser erhalten eine sachliche und leicht verständliche Darstellung.

💡 Was ist SMILE?

SMILE ist ein minimalinvasives Laserverfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Ein minimalinvasives Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass möglichst wenig Gewebe beeinträchtigt wird.

📋 Merkbox

  • SMILE ist ein minimalinvasives Laserverfahren zur Korrektur bestimmter Fehlsichtigkeit.
  • SMILE eignet sich vor allem für Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung bei geeigneten Augen.
  • SMILE ist besonders relevant für Menschen, die eine schonende Alternative zu klassischen Augenlaserverfahren suchen.

Wie funktioniert das SMILE-Verfahren?

Beim SMILE-Verfahren wird im Inneren der Hornhaut ein kleines Gewebestück mit dem Laser geformt und über einen sehr kleinen Zugang entfernt.

Die Hornhaut ist die durchsichtige Vorderfläche des Auges, durch die das Licht ins Auge eintritt. Sie trägt maßgeblich zur Lichtbrechung im Auge bei.

  • Ein Femtosekundenlaser (hochpräziser Laser mit sehr kurzen Lichtimpulsen) formt innerhalb der Hornhaut ein exakt berechnetes, linsenförmiges Gewebestück, das als Lentikel bezeichnet wird.
  • Das Lentikel enthält genau die Gewebemenge, die zur Korrektur der bestehenden Fehlsichtigkeit notwendig ist.
  • Über einen sehr kleinen Zugang wird das Lentikel anschließend entfernt, wodurch sich die Form der Hornhaut verändert und das Licht wieder korrekt auf der Netzhaut fokussiert wird. Die Netzhaut ist die lichtempfindliche Schicht im Inneren des Auges, auf der das scharfe Bild entstehen soll.

Ablauf in drei Schritten:

  • Kleiner Zugang: Es wird ein sehr kleiner Schnitt in der Hornhaut erzeugt (meist unter 4 mm).
  • Bildung des Lentikels: Der Laser formt im Inneren der Hornhaut das Lentikel.
  • Sanfte Entfernung: Das Lentikel wird vorsichtig über den kleinen Zugang entfernt.
Augenarzt & Augenlasern Frankfurt dr.vision

Abbildung 1 Schematische Darstellung der drei Schritte des SMILE-Verfahrens 

Was unterscheidet SMILE von alternativen Verfahren wie LASIK und PRK?

SMILE verzichtet auf einen Hornhautflap und arbeitet nahezu vollständig im Inneren der Hornhaut.

Im Detail bedeutet das:

  • Die Hornhautoberfläche weitgehend intakt bleibt
  • Nur ein sehr kleiner Schnitt notwendig ist, der nicht mit einem Skalpell, sondern mit einem Laser erzeugt wird

Diese Eigenschaften können die Heilungsphase verkürzen und das Risiko bestimmter Komplikationen (darunter Flap-bezogene Komplikationen) reduzieren. SMILE kann das Risiko störender Seheindrücke nach der Behandlung reduzieren. Bei manchen Menschen treten nach einer Augenlaserbehandlung störende optische Effekte auf, darunter Lichtkränze um Lampen oder Blendung bei Gegenlicht. SMILE wird mit weniger dieser Effekte in Verbindung gebracht.

Welche Fehlsichtigkeit kann mit SMILE behandelt werden?

SMILE wird primär zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt:

  • Kurzsichtigkeit (Myopie): Fehlsichtigkeit, bei der entfernte Objekte unscharf erscheinen, weil der Brennpunkt des Lichts vor der Netzhaut liegt
  • SMILE wird bei kurzsichtigen Augen bis ca. -10 Dioptrien (dpt), die Maßeinheit für Fehlsichtigkeit) eingesetzt.
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus): Fehlsichtigkeit, bei der die Hornhaut ungleichmäßig gekrümmt ist. Dadurch wird das Licht verzerrt gebrochen und das Sehen wirkt unscharf oder verzogen. Eine Hornhautverkrümmung kann bis ca. -3 dpt korrigiert werden.


Seit kurzer Zeit ist in wenigen spezialisierten Zentren, darunter auch bei dr.vision, ebenfalls die Korrektur von Weitsichtigkeit möglich.

Für Patientinnen und Patienten mit Weitsichtigkeit erscheinen nahe Objekte unscharf, weil der Brennpunkt des Lichts hinter der Netzhaut liegt. Das Sehen in die Ferne ist dabei unbehelligt.

Was ist der Unterschied zwischen SMILE und SMILE Pro?

SMILE Pro ist eine technische Weiterentwicklung des klassischen SMILE-Verfahrens:

  • Kürzere Behandlungszeit am Laser: Die Nutzungsdauer des Lasers ist bei SMILE Pro verkürzt. Eine kürzere Laserzeit kann die Belastung während des Eingriffs reduzieren.
  • Geführte Zentrierung: Der Laser wird präziser auf die individuelle optische Mitte des Auges ausgerichtet. Eine genaue Zentrierung ist wichtig, da Abweichungen das Sehergebnis beeinträchtigen könnten.

Wie lange dauert eine SMILE-Behandlung?

Die eigentliche Laserbehandlung dauert nur wenige Minuten.

  • Beide Augen zusammen sind meist in etwa 10 bis 20 Minuten behandelt.
  • Der gesamte Praxisaufenthalt ist ein wenig länger, da eine ausführliche Voruntersuchung erfolgt.

Wie ist das Sehvermögen direkt nach der SMILE-Behandlung?

Viele Patientinnen und Patienten bemerken bereits früh eine Verbesserung der Sehkraft. 

  • Häufig zeigt sich schon kurz nach dem Eingriff ein klareres Sehen. 
  • In den folgenden Tagen und Wochen kann sich die Sehkraft weiter stabilisieren. 

Wie schnell erholt man sich von SMILE?

Relativ schnell. Ein normaler Alltag ist oft nach kurzer Zeit wieder möglich:

  • Viele Patientinnen und Patienten fühlen sich bereits innerhalb der ersten 24 Stunden wieder belastbar.
  • Normale Tätigkeiten können meist rasch wieder aufgenommen werden.

Für wen ist SMILE geeignet?

SMILE ist für Erwachsene mit Kurzsichtigkeit (Myopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), die sich im Alltag mehr Brillenfreiheit wünschen. Wichtig ist, dass Ihre Augen bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllen. Das Verfahren kann vor allem sinnvoll für Personen sein, die berufsbedingt oder sportlich ein erhöhtes Risiko für Augenverletzungen haben (zum Beispiel durch Kontaktsport). 

Was wird in der Voruntersuchung zusätzlich geprüft?

Neben der reinen Sehstärke werden noch weitere Eigenschaften Ihrer Augen geprüft, um eine möglichst sichere Behandlung gewährleisten zu können.

  • Stabile Sehstärke: Wichtig ist, dass sich Ihre Brillenwerte seit mindestens einem Jahr bis auf kleine Schwankungen kaum verändert haben. 
  • Ihre Pupillengröße bei schwachem Licht: Ihre Pupillen sollten sich im Halbdunkel nicht auf mehr als etwa 7 mm erweitern.
  • Geeignete Hornhautdicke: Die Dicke der Hornhaut sollte insgesamt ausreichend sein, um auch nach dem Eingriff genügend Stabilität beizubehalten.

Kann SMILE bei Personen mit trockenen Augen durchgeführt werden?

Bei Patientinnen und Patienten mit Symptomen trockener Augen wird SMILE im Vergleich zu alternativen Verfahren wie LASIK oder PRK häufig bevorzugt.

Der Grund: 

  • Die Hornhautoberfläche bleibt intakter als bei alternativen Verfahren.
  • Die Regeneration der feinen Nervenfasern erfolgt in der Regel schneller.

Sollten nach dem Eingriff dennoch Symptome eines trockenen Auges auftreten, sind diese meist milder ausgeprägt und bilden sich in der Regel schnell zurück. 

Für wen ist SMILE nicht geeignet?

SMILE ist eher nicht geeignet, wenn bestimmte Augenerkrankungen vorliegen oder medizinische Faktoren das Risiko der Behandlung erhöhen. SMILE stellt kein geeignetes Verfahren dar, wenn:

  • Erkrankungen mit verminderter Hornhautstabilität vorliegen, z. B. Keratokonus (fortschreitende Ausdünnung und Vorwölbung der Hornhaut)
  • Die Hornhaut zu dünn ist, um nach dem Eingriff noch ausreichend stabil zu sein
  • Ein unkontrolliertes Glaukom oder aktive Uveitis vorliegt
  • Eine ausgeprägte Linsentrübung (Katarakt) oder relevante Hornhautnarben vorliegen
  • Funktionelle Einäugigkeit vorliegt 
  • Entzündungen oder Infektionen am Auge vorliegen
  • Wenn starke Symptome trockener Augen oder ausgeprägte okuläre Allergien vorliegen

Potenzielle Ausschlussgründe, bei denen eine individuelle Abwägung nötig ist:

In manchen Fällen ist SMILE nicht grundsätzlich ausgeschlossen, sondern es bedarf einer sorgfältigen Voruntersuchung zur Feststellung der Eignung für das Verfahren.

Dazu gehören:

  • Unregelmäßige Hornhautformen
  • Unkontrollierter Diabetes oder Probleme mit verzögerter Wundheilung bestehen
  • Erkrankungen des Immunsystems

Situationen, in denen SMILE vorübergehend nicht empfohlen wird:

Auch in besonderen Lebenssituationen kann SMILE nicht geeignet sein. 

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Hormonelle Veränderungen können die Sehstärke vorübergehend beeinflussen, weshalb eine SMILE-Behandlung in dieser Lebenssituation nicht empfohlen wird. 

Welche Komplikationen können beim SMILE-Verfahren auftreten?

Das SMILE-Verfahren gilt als sicheres Augenlaserverfahren, potenzielle Komplikationen sind selten und meist vorübergehend. Wie bei jedem medizinischen Eingriff können jedoch in seltenen Fällen Komplikationen auftreten.

Die meisten beschriebenen Komplikationen sind mild, vorübergehend und gut behandelbar. Schwerwiegende oder bleibende Einschränkungen sind selten

Mögliche Komplikationen im Überblick:

  • Vorübergehende Sehschwankungen oder Blendempfindlichkeit
  • Trockenheitsgefühl der Augen
  • Oberflächliche Reizungen der Hornhaut
  • Selten entzündliche Reaktionen oder Infektionen

Einige Komplikationen stehen im Zusammenhang mit der technischen Durchführung des Eingriffs und treten vor allem bei geringer operativer Erfahrung auf.

Was nach SMILE normal ist und wann Sie Kontakt mit einem Arzt aufsuchen sollten

✅ Was nach SMILE normal ist

  • Leicht verschwommenes Sehen in den ersten Stunden oder Tagen
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Fremdkörper- oder Trockenheitsgefühl
  • Kurzzeitige Sehschwankungen
  • Leicht tränende Augen
  • Leichter Druck oder Juckreiz

Diese Veränderungen gehören häufig zum normalen Heilungsverlauf und klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.

⚠️ Wann Sie Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen sollten

  • Wenn die Sehschärfe plötzlich deutlich schlechter wird
  • Bei starken oder zunehmenden Schmerzen
  • Bei anhaltender Rötung oder Schwellung
  • Wenn Blend- oder Lichteffekte zunehmen
  • Starke Tränenbildung

Checkliste: Nachsorge nach SMILE

  • Augen nicht reiben (ca. 1–2 Wochen)
  • Verordnete Augentropfen regelmäßig anwenden
  • Wasser, Shampoo und Seife aus den Augen fernhalten
  • Sonnenbrille im Freien tragen
  • Kein Augen-Make-up, Sauna oder Schwimmbad (ca. 2 Wochen)
  • Sport und Autofahren nach ärztlicher Freigabe

Was kann SMILE nicht leisten?

SMILE behandelt keine Augenerkrankungen, verhindert keine altersbedingten Veränderungen des Auges und garantiert kein dauerhaft perfektes Sehen.

Auch nach einer erfolgreichen SMILE-Behandlung kann sich die Sehkraft im Laufe des Lebens verändern.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum SMILE-Verfahren

Wie sicher ist das SMILE-Verfahren?

SMILE gilt als sicheres Verfahren. Da kein Hornhautlappen angelegt wird, entfällt das Risiko lappenbedingter Komplikationen, wie sie bei der LASIK auftreten können. Dies trägt zu einer höheren Stabilität der Hornhaut bei. Studien zeigen, dass SMILE eine sehr niedrige Komplikationsrate aufweist. Die biomechanische Stabilität der Hornhaut bleibt besser erhalten als bei LASIK, da die Oberfläche weitgehend intakt bleibt. Das Verfahren wird weltweit seit über 10 Jahren erfolgreich angewendet, mit Millionen durchgeführten Behandlungen. Die häufigsten Nebenwirkungen sind vorübergehende trockene Augen und leichte Sehschwankungen in den ersten Tagen, die sich normalerweise schnell zurückbilden. Schwere Komplikationen wie Infektionen sind extrem selten (unter 0,1%). Bei Dr. Vision minimieren wir Risiken zusätzlich durch modernste Technologie und langjährige Erfahrung von Prof. Dr. Shajari.

Welche Fehlsichtigkeit kann mit SMILE korrigiert werden?

SMILE kann zur Korrektur von Myopie (Kurzsichtigkeit) und Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) eingesetzt werden. Eine Korrektur von Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist in einigen Sehzentren mittlerweile ebenfalls möglich. Der Behandlungsbereich für Kurzsichtigkeit liegt typischerweise zwischen -0,5 und -10 Dioptrien. Bei Hornhautverkrümmung können bis zu -3 Dioptrien korrigiert werden. Die Kombination aus Kurzsichtigkeit und Astigmatismus ist ebenfalls behandelbar. Bei Dr. Vision gehören wir zu den ersten Anwendern des SMILE Pro-Verfahrens, das auch die Korrektur von Weitsichtigkeit ermöglicht. Wichtig: Nicht jeder mit Kurzsichtigkeit ist automatisch für SMILE geeignet. Die Hornhautdicke, -form und andere individuelle Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Eine umfassende Voruntersuchung ist notwendig, um die Eignung festzustellen.

Gibt es eine Altersgrenze für SMILE?

Das Verfahren wird in der Regel bei Personen im Alter von 18 bis 40 Jahren angewendet. Ob eine Behandlung möglich ist, wird individuell anhand verschiedener Voruntersuchungen beurteilt. Mindestalter 18 Jahre: Das Augenwachstum sollte abgeschlossen sein und die Sehwerte stabil. Obere Altersgrenze flexibel: Auch Patienten über 40 können grundsätzlich für SMILE geeignet sein, wenn keine Alterssichtigkeit (Presbyopie) vorliegt oder diese separat berücksichtigt wird. Ab etwa 45 Jahren beginnt bei den meisten Menschen die Alterssichtigkeit, die SMILE nicht korrigieren kann. In diesem Fall könnten andere Verfahren wie Presbyond (multifokale Laserbehandlung) oder ein refraktiver Linsenaustausch geeigneter sein. Die Entscheidung hängt letztlich von der Gesundheit Ihrer Augen, der Stabilität Ihrer Sehwerte und Ihren persönlichen Zielen ab.

Ist SMILE eine dauerhafte Behandlung?

SMILE gilt als eine Behandlung zur dauerhaften Korrektur der Fehlsichtigkeit, allerdings wird derzeit in Studien geprüft, ob eine Umkehr des Eingriffs bei Bedarf möglich sein könnte. SMILE verhindert keine altersbedingten Veränderungen des Auges. Die Formveränderung der Hornhaut durch SMILE ist dauerhaft und stabil. Die korrigierte Sehschärfe bleibt in der Regel bestehen. Aber: Das natürliche Altern des Auges geht weiter. Ab etwa 45 Jahren entwickelt sich die Alterssichtigkeit (Presbyopie), wodurch eine Lesebrille notwendig werden kann – auch nach erfolgreicher SMILE-Behandlung. Sehr selten kann eine leichte Regression auftreten, bei der sich die Sehkraft minimal verschlechtert. In solchen Fällen ist oft eine Nachkorrektur möglich. Interessant: Anders als bei LASIK wird erforscht, ob SMILE-Lentikel (die entfernten Gewebestücke) möglicherweise wieder eingesetzt werden könnten, um den Eingriff rückgängig zu machen. Dies ist jedoch noch experimentell.

Besteht ein Risiko für akute und chronische Infektionen nach dem Eingriff?

Es werden strenge Hygienemaßnahmen und Infektionsschutzprotokolle eingehalten. Die Verwendung von Einwegmaterialien und das Befolgen klarer Richtlinien zur Vermeidung von Wiederverwendung trägt dazu bei, das Infektionsrisiko zu minimieren. Das Infektionsrisiko bei SMILE ist extrem gering und liegt unter 0,1% (weniger als 1 von 1000 Fällen). Akute Infektionen treten meist in den ersten Tagen nach der OP auf und sind durch Rötung, Schmerzen und Sehverschlechterung erkennbar. Sie werden mit antibiotischen Augentropfen behandelt und heilen in der Regel folgenlos aus. Chronische Infektionen sind noch seltener. Vorbeugende Maßnahmen: Alle Instrumente werden sterilisiert oder sind Einwegartikel, der OP-Bereich wird desinfiziert, antibiotische Augentropfen werden prophylaktisch verabreicht, und strikte Nachsorgeanweisungen (nicht reiben, kein Wasser ins Auge) müssen befolgt werden. Bei Dr. Vision folgen wir höchsten Hygienestandards nach internationalen Richtlinien.

Wann sollten Kontaktlinsen vor dem Eingriff abgesetzt werden?

Weiche Kontaktlinsen sollten drei bis vier Tage vor der Voruntersuchung und dem Eingriff nicht mehr getragen werden. Formstabile (RGP-/halbweiche) Kontaktlinsen sollten etwa drei Wochen vorher abgesetzt werden. Der Grund: Kontaktlinsen können die Form der Hornhaut vorübergehend verändern. Diese Verformungen müssen sich vollständig zurückbilden, damit bei der Voruntersuchung die natürliche Hornhautform gemessen werden kann. Nur so lässt sich die Behandlung präzise planen. Detaillierte Empfehlungen: Weiche Kontaktlinsen (täglich/monatlich): 3-4 Tage Pause vor Voruntersuchung und OP. Formstabile/harte Kontaktlinsen (RGP): 3 Wochen Pause. Orthokeratologie-Linsen (Nacht-Linsen): 4-6 Wochen Pause. In der Zwischenzeit sollten Sie Ihre Brille tragen. Falls Sie keine aktuelle Brille haben, kann eine temporäre Brille verordnet werden. Die Einhaltung dieser Karenzzeit ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

Ist eine Nachbehandlung nach SMILE möglich?

Ja, falls eine Nachkorrektur erforderlich ist, kann diese je nach Befund mit einem geeigneten Verfahren, beispielsweise mittels LASIK oder PRK durchgeführt werden. Wichtig zu wissen: Eine erneute SMILE-Behandlung ist technisch nicht möglich, da das Gewebe im Inneren der Hornhaut bereits entfernt wurde. Nachkorrekturen sind bei SMILE selten notwendig – die Präzision liegt bei über 95%. Wenn doch eine Nachkorrektur nötig ist, gibt es zwei Optionen: PRK (Oberflächenbehandlung) ist die häufigste Wahl nach SMILE, da sie ohne Flap auskommt und gut funktioniert. LASIK ist ebenfalls möglich, erfordert aber eine sorgfältige Planung, da ein Flap erstellt werden muss. Voraussetzungen für Nachkorrekturen: Stabile Sehwerte (mindestens 3-6 Monate nach SMILE warten), ausreichende Hornhautdicke für weitere Behandlung, und die Abweichung sollte mindestens 0,5-1,0 Dioptrien betragen. Bei Dr. Vision führen wir eine gründliche Analyse durch, um die beste Nachkorrektur-Option zu bestimmen.


Bei dr.vision gehört Prof. Dr. Mehdi Shajari zu den führenden SMILE-Experten in Deutschland und bietet sowohl das klassische SMILE als auch SMILE Pro an. Vereinbaren Sie einen Termin für eine umfassende Voruntersuchung.

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